Perry Rhodan® Nr. 3054 „Die letzte Welt der Vecuia“ von Dennis Mathiak

Zusammenfassung der Handlung:

Planet der Dovoin:
Der Henker Shukkner ist mit einem Sklaven unterwegs durch unwegbare Sümpfe. Dann ist ein Radwechsel fällig. Shukkner versteht nicht warum sein Sklave bei ihm bleibt denn dieser ist eigentlich schon längst im Status eines Freien.
Der Sklave Klurn hat ihm vor kurzem einen Himmelssplitter besorgt durch einen dubiosen Handel. Diese Splitter sind extrem wertvolle Tauschgüter auf dem Planeten der Dovoin.
Man erreicht in der Nacht die Stadt Bossonu. Der gesamte Planet befindet sich auf dem technologischen Niveau des 19. Jh. n.Chr. auf der Erde. Das Stadttor ist bereits geschlossen, Shukkner muß zwei Münzen und zwei Würste (er betätigt sich als Metzger und Henker) berappen um trotzdem noch eingelassen zu werden. Auf einem nächtlichen Markt hißt er dann seine Flagge an seinem Dampfkarren. Schließlich verläßt man den Markt und begibt sich samt Karren zur Herberge von Obshez, dessen Tochter Shukkner baldigst ehelichen möchte.
Nach einem kurzen Gespräch mit dem Herbergsvater Obshez über die Jäger der Himmelssplitter, erscheint dessen Tochter Zhitiye mit der Shukkner dann allein ist. Er möchte sie zu einer Hinrichtung einladen aber sie ziert sich, weil es ihr nicht gefällt, Köpfe rollen zu sehen.
Letztendlich wohnt sie der Hinrichtung bei, die ihr sogar gefällt (Pfui Deibel. Anm.d.Vf.).
Shukkner ist durch Obshez und neuen Infos seines Sklaven Klurn auf die Tomonuta-Inseln aufmerksam geworden, weil dort ein wertvoller Schatz verborgen sein soll. Die einzige Möglichkeit dorthin zu kommen ist das Boot von Santral aber der verlangte Preis übersteigt selbst die Möglichkeiten Shukkners wenn er Obshez anpumpen würde. Klurn hat von einer fremden Gruppe gehört, die angeblich auf der Suche nach den Legenden der Dovoin ist. Zwar keine direkte Konkurrenz aber man wird sich mit diesen finanziell einigen müssen um auf die Inseln zu gelangen. Shukkners Dampfmaschine wird das antriebslose Boot dann motorisieren.

Terranisches Einsatzteam:
Die Mutantin (Suggestivzuhörerin) Penelope Assid arbeitet mittlerweile an Bord der RAS TSCHUBAI als eine Art Psychotherapeutin und in diesem Kontext spricht sie mit Jalland Betazou, dem Onryonen der als Grau-Späher tätig ist. Seit Gry O’Shannon aus Sicherheitsgründen in Suspension versetzt ist (der Advokaat Synn Phertosh kann sie im Normalzustand über große Entfernung orten) fehlt ihm eine kompetente Gesprächspartnerin. Beide begeben sich in den Saal mit dem Alkoven. Dort ist auch der Cairaner Bru Shaupaard und dann erscheint Icho Tolot, der Assid und Shaupaard zu einer Besprechung abholt.
Shaupaard verlangt in der Besprechung, daß das Einsatzteam zur Befreiung der VECU aus ihm, Wavalo Galparudse, O’Shannon, Betazou und Assid bestehen soll. Dem wird dann zugestimmt da Gry zusammen mit Betazou u.U. eine Triangulation vornehmen kann um das Gefängnis der VECU aufzuspüren, das möglicherweise in einem abbyssalen Triumphbogen liegt. Man wird mit zwei ZALTERTEPE-Jets den Planeten Zpud im Suzny-System anfliegen, eine wird mit empfangsbereitem Transmitter am Rand des Sonnensystems warten. Shaupaard wird sicherheitshalber auch in Suspension versetzt und erst auf dem Zielplaneten wieder materialisiert. Tolot wird das Einsatzteam begleiten.
Man fliegt nun zum rund 26.000 LJ entfernten Zielplaneten, man vermutet und hofft, daß dies weit genug ist um einer Ortung durch den Advokaten zu entgehen. Bru Shaupaard ist fest davon überzeugt, die Superintelligenz befreien zu können um dann die Vecuia auferstehen zu lassen.
Bei der Annäherung an den Planeten findet man heraus, daß die hiesige Kommandantin – es wimmelt in der näheren interstellaren Umgebung von phersunischen Einheiten – auf den Namen Daisheg Huttshar hört.
Als man sich mit kleinen Linearetappen dem Planeten Zpud nähert wird die Space-Jet trotz Tarnung geortet, erhält einen Streifschuss und dann direkt über dem Planeten einen weiteren. Wavalo Galparudse verläßt aus Angst und Panik die Jet in einem SERUN und wird sofort abgeschossen. Der Rest der Besatzung steigt nahe über der Oberfläche aus und dann wird die Jet durch Selbstvernichtung zerstört.
Man findet sich in einem Wald wieder zusammen, O’Shannon und Shaupaard werden aus den Alkoven rematerialisiert. Die Alkoven werden mit Blättern getarnt falls man sie später noch benötigen sollte und dann orten Betazou und O’Shannon grob die Richtung in der sich die Vektormaterie auf Zpud befindet – dort soll sich das Verlies der VECU befinden – und man macht sich auf den Weg dorthin indem Tolot die Teammitglieder trägt.
Man stößt recht schnell auf das Wrack eines ladhonischen Raumschiffs der TATHUM-Klasse. Tolot will das Wrack untersuchen um hersuszufinden mit welcher Waffe es abgeschossen wurde.
Um das Wrack herum, das hier seit 400 Jahren liegt und in seinem Inneren leben in die Primitivität zurückgefallene Ladhonen deren Oberhaupt der Taath ist. Dieser erkennt Shaupaard als Cairaner und er verkündet, daß die VECU (die Vergangene Unvergängliche) auf diesem Planeten im Schlund zu finden sei. Dorthin würde niemals ein Ladhone freiwillig gehen…
Von einem Punkt aus auf der Oberfläche des Wracks erkennt Pen Assid, daß dies ein ganzer Raumschiffsfriedhof ist. Sie erspäht einen cairanischen Augenraumer und ein Schiff der Shenpadri sowie einen Kubus-Raumer der sich nicht einordnen läßt. Dann erscheint Tolot mit der Info, er habe jemanden gefunden der weiterhelfen könne. Es handelt sich um einen eingekerkerten Dovoin namen Santral, der das Einsatzteam darüber informiert, daß die abgestürzten Raumer oder Teile davon auf Zpud als Himmelssplitter bezeichnet werden. In der Stadt Ugnoton, an der Küste, soll es vor langer Zeit den Exodus der Bewohner aufgrund einer Seuche gegeben haben. Dorthin wollen die Terraner unbedingt. Santral wird befreit und wird als Wegweiser dienen. Tolot nimmt alle Teammitglieder huckepack und los geht die Reise.
In der Küstenstadt angekommen schickt der Haluter eine primitive Sonde los, die die in 200 km Entfernung liegenden Tomonuta-Inseln erkundet. Dort befindet sich viel Vektormaterie und ein grauer Kubus innerhalb der Caldera eines erloschenen Vulkans. Ist das das Verlies der VECU?
Unterwasser versucht man auf die Inseln zu kommen, muß diesen Trip aber abbrechen als sehr gefährliche Meeresbewohner angreifen. Tolot beschließt in die Stadt Bossonu aufzubrechen, dorthin hat sich Santral mittlerweile begeben und dieser besitzt ein Boot. Man besticht die Stadtwache und begibt sich in die Stadt.

Shukkner & Das Einsatzteam:
Man einigt sich recht schnell mit Shukkner über die gemeinsame Nutzung des Boots auch als er verlangt, daß Tolot als Lasttier den Karren mit der Dampfmaschine samt dem Boot ziehen soll. Letzten Endes gehen Obshez und Klurn mit an Bord, der Feigling Shukkner bleibt mit seiner künftigen Braut in Bossonu zurück. Die Überfahrt bleibt ereignislos und dann erkundet man die Vulkaninsel.
Als man sich dem Vulkankrater nähert wird die Ausstrahlung des 200m großen Vektormaterie-Kubus so stark, daß Tolot Assid, Gry und Betazou vorsorglich paralysieren muss. Dann holt er den Sklaven Klurn zurück, der sich unbeeinflußt in die Nähe des Kubus begeben hat und dort muss er kurz mit phersunischen Robotern kämpfen, die durch eine Strukturlücke im Schutzschirm des Würfels aufgetaucht sind. Dann muss er ein ernstes Wort mit Bru Shaupaard wechseln, der Klurn offenbar losgeschickt hatte.

Intermezzo, Shukkner in Bossonu:
Zhitiye gibt sich ihrem Bräutigam hin und dabei kommt folgendes zutage: sowohl Obshez als auch Klurn haben, wie Bru Shaupaard einen Sextadim-Span also einen Splitter der Superintelligenz VECU im Nacken!

Tomonuta-Inseln:
Bru Shaupaard gibt gegenüber Tolot zu, daß er Geheimnisse für sich behalten hat: Klurn, Obshez und er selbst sind immun gegen die Vektormaterie aufgrund der Splitter in ihrem Nacken. Es geht gar nicht darum, das Gefängnis der VECU zu zerstören denn dann würde der gesamte Planet Zpud von der Vektormaterie annihiliert. Die VECU befindet sich quasi freiwillig in ihrem Gefängnis weil sie durch eine fingierte Hyperfunkschleife (die durch ein paramentales Zusatzgerät der Kandidatin Phaatom verstärkt wird) vorgegaukelt bekommt, daß Zpud der letzte Planet der Vecuia ist und es außerhalb davon keine Überlebenden der Vecuia mehr gibt.
Der Plan von Shaupaard sieht so aus: Tolot soll das Hyperfunkgerät und den paramentalen Zusatzapparat, die die Botschaft ausstrahlen sabotieren während der Cairaner seinen Splitter mit dem von Klurn und Obshez zusammenbringt um der VECU einen Wegweiser aus dem Gefängnis zu bieten. Der Kubus wird sich nach dem Ausbruch durch die Fesselfelder wieder stabilisieren oder sofort ohne weitere Umstände in den nächstgelegenen Abbyssalen Triumphbogen stürzen (wird dann nicht der Planet annihiliert? Anm.d.Vf.) . Gry O’Shannon soll zusammen mit den drei vereinigten Sextadim-Spänen (Jens Spahn läßt grüßen 😂 Anm. d.Vf.) eine Bresche in den Schutzschirm/die Fesselfelder schlagen. Die ausgebrochene VECU wird dann alle sicher zur RAS TSCHUBAI oder zu der am Systemrand wartenden Space-Jet transportieren. (Hollah, die Waldfee. Anm.d.Vf.)
Das Gebäude mit der Hyperfunkanlage ist nicht durch einen Schutzschirm gesichert (Wer soll das glauben? Anm.d.Vf.). Tolot kann die Anlage zerstören und dann vereinigen die drei Span-Träger ihre Splitter und perforieren damit das Fesselfeld um den grauen Kubus. Und tatsächlich, der Schirm öffnet sich und die graue Materie weicht zurück. Allerdings werden die beiden Dovoin von der Vektormaterie annihiliert. Shaupaard, O’Shannon und der sich dazu gesellende Tolot dringen in das Gefängnis der VECU ein. Tolot hat noch drei paralysierte Phersunen im Schlepptau. Die VECU zeigt sich als auf dem Kopf stehende vierseitige Pyramide aus rötlicher Mental-Energie. Sie ist verwundet, was man an grauen Schrunden an ihrem Leib sieht. Sie muß sich auf mindestens sechs Personen als Wirte verteilen um aus dem Gefängnis zu entkommen denn sie ist durch die jahrhundertelange Gefangenschaft sehr geschwächt und ein einzelner Wirt würde mental überlastet. O’Shannon und Betazou scheiden als Träger aus denn sie sind beide viel zu affin gegenüber der Vektormaterie. Also wird die VECU sich auf Tolot, Bru Shaupaard, Pen Assid und die drei Phersunen aufteilen.
Das passiert dann auch aber es geht etwas schief, der graue Kubus stabilisiert sich nicht mehr und die Vektormaterie bricht analog zu einem regulären Vulkan aus und beginnt den Planeten zu zerstören während die befreite VECU das Einsatzteam samt der drei Phersunen auf die ZALTERTEPE-Jet teleportiert.

Epilog:
Der Advokat Synn Phertosh ist mit seiner APPU samt der PALAGUN im System angekommen und deren Captain Jashol Zhaushun übernimmt das Oberkommando über all die hier versammelten phersunischen Raumschiffe. Auf Befehl des Advokaten soll eine üble Propaganda-Botschaft in ganz Ancaisin verbreitet werden: Zpud sei eine Zufluchtswelt für verschiedene Völker gewesen, eingerichtet von der gnädigen Kandidatin Phaatom, und sei durch fremde Saboteure zerstört worden. Alle raumfahrenden Zivilisationen sollen nun diese Saboteure jagen und lebend gefangennehmen. Dazu gibt es einen Datensatz, der die RAS TSCHUBAI zeigt.


Meine Meinung zum Heft:

Ich möchte mal sagen, daß es eine Leistung ist, daß wir jede Woche einen Perry Rhodan Roman kaufen können und das ununterbrochen seit 1961. Seit ich meinen Fanroman geschrieben habe und jetzt diese Kurzgeschichte da ist mir klar geworden wie zeitaufwendig das ist. Daher mal ein dickes Lob an die Expokraten, Autoren und den ganzen Verlag! Mir würde echt was fehlen wenn es Perry Rhodan nicht mehr geben würde.
Was der Autor selbst zu seinem Roman meint, siehe hier:
https://www.proc.org/fuenfzehn-fragen-an-dennis-mathiak-zu-seinem-band-3054/

Meine Sympathie für neuzeitliche Planeten im Steampunk-Ambiente hält sich in Grenzen. Der Gast-Autor schreibt aber wirklich recht flüssig, linear und auch bis auf die in der Zusammenfassung genannten Plot-Bugs ansonsten bugfrei. Deshalb gebe ich diese Woche sehr gerne die Note 3 😃.