Perry Rhodan® Nr. 3088 „Gucky kehrt zurück“ von Michael Marcus Thurner

Zusammenfassung der Handlung:

Gucky befindet sich in der Zerozone und begibt sich auf einen Fußmarsch. Nach einer Weile beobachtet er eine Gruppe von sechsbeinigen Kamelen, die bionisch ergänzt sind. Er schwingt sich auf eines dieser Reittiere und dann tauchen aus den Behältern auf dem Rücken der Kamele die Post-Yllits (auch Geiststreiter genannt) Daidra und Pretopart auf. Es sind weitläufige Verwandte des Mausbibers und sie sind offenbar bereits seit sehr langer Zeit in der Zerozone. Sie wissen über das Verbleiben der Ilts und der mit ihnen verwandten Völker im Normaluniversum Bescheid. Da nicht klar ist, welche Zeitabweichung zwischen der Zerozone und dem Einstein-Universum aktuell herrscht, dürfen sie Gucky diese Informationen nicht geben. Zeitparadoxa müssen strengstens vermieden werden. Man gelangt an Bord des kleinen Yllit-Schiffs in Form eines 80m hohen Eis mit einer Art Bumerang an der Spitze, wo sich der Mausbiber sehr wohl fühlt und eine Gemüsesuppe genießt. Daidra und Pretopart stellen ihn nun vor die Wahl: 1. Er bleibt bei seinen Verwandten (die wie ihre Reittiere auch bionisch ergänzt sind) und erfährt mehr über den Verbleib der Ilts, darf dann aber nicht mehr zurück in die Milchstraße. 2. Er wird von Daidra und Pretopart an einen beliebigen Ort in der Heimatgalaxis zurückgeschickt mittels einer letzten Schmerzensteleportation, diese Fähigkeit geht dem Ilt dann aber unwiederbringlich verloren.

Gucky entscheidet sich für 2. und landet schließlich auf der THORA. Diese befindet sich in der Atmosphäre des Gasplaneten Xirasho und wurde vor längerer Zeit von den Cairanern erobert. Dort begrüßt ihn der Posbi Mevander. Die aktuell selbstabgeschaltete Bordpositronik TOIO hat mit der Rückkehr des Mausbibers gerechnet und Mevander dementsprechend instruiert. Drei Hinweise müssen nun gefunden werden um TOIO wieder zu aktivieren. Der Posbi und der Ilt begeben sich auf eine geheime Schnitzeljagd durch das Schiff und finden zwei der Hinweise. Der dritte kann nur mithilfe von drei Positronikspezialisten gefunden werden. Da die Besatzung der THORA komplett in eine Station im Kern Xirashos verbracht wurde teleportiert Gucky mit Mevander dorthin um zunächst diese Spezialisten zu finden.

In der Galaxis ist schon seit längerer Zeit eine von den Cairanern gebaute falsche THORA unterwegs mit einer duplizierten Besatzung, incl. dem Arkoniden Atlan. Die Cairaner besitzen, wie sich zeigt, eine Art Multiduplikator, Bioplikator genannt. Kopierte Lebewesen glauben fest daran, die Originale zu sein. Das Gerät stammt aus dem Fundes einer verstorbenen SI und wurde, wie so vieles andere, von den Goldhäutigen entgegen dem Befehl der Kosmokratin Mu Sargai für eigene Zwecke mißbraucht.

Unter maximaler Beanspruchung der wiedererwachten, ursprünglichen Parakräfte des Ilts gelingt es durch eine Mammutaktion zusammen mit dem Posbi Mevander, letztlich die gesamte Besatzung der THORA aus ihren Suspensionsgrüften zu befreien und auf das terranische Schiff zu transmittieren. Dort gelingt zum Schluss die Aktivierung von TOIO und die Cairaner an Bord flüchten nach längeren Kämpfen Hals über Kopf auf ihre in der Nähe befindliche ca. 6km durchmessende Raumstation HELBALDERIS. Dabei verausgabt sich der Ilt da er sehr lange Zeit durch das Schiff teleportieren mußte um unter den Besatzern Angst und Schrecken zu verbreiten. Der Bioplikator wird von Gucky vernichtet da er wie damals die Multiduplikatoren der MdI eine zu gewaltige Gefahr darstellt.

Außerhalb der Atmosphäre Xirashos warten nun 50 Augenraumer der Cairaner auf das terranische Schiff. In einem heftigen Psychoduell über Funk mit dem cairanischen Legaten Rubatidse gelingt es Gucky, diesen kurzzeitig zu demoralisieren und dann wird die Aagenfelt-Barriere von der THORA aus aktiviert, was 80% der Augenraumer schlagartig außer Gefecht setzt. Drei Augenraumer folgen nun dem fliehenden Schiff in den Linearraum, werden aber von der abgekoppelten Linearraum-Gefechtseinheit unter dem Kommando der Onryonin Phantan Trucc erfolgreich abgewehrt. Die THORA kann entkommen.

Zwei dicke Wermutstropfen verbleiben: Atlan befand sich nicht unter den in den Suspensionsgrüften entmaterialisierten Besatzungsmitgliedern. Wohin ihn die Cairaner gebracht haben bleibt ungewiß… und der Posbi Mevander ist beim Endkampf ums Leben gekommen, hat sich zum Wohl der Sache geopfert.

In eigener Sache & Meine Meinung zum Heft:

Zu etwa der Zeit als der duplizierte Gucky ermordet wurde, mußte ich (zum Glück nur vorübergehend) aus v.a. gesundheitlichen Gründen die Lektüre der Serie einstellen. Mittlerweile geht es mir besser aber ich bin noch nicht wieder voll auf dem Damm. Ich habe zwei chronische Erkrankungen, die zwar behandelbar aber letztlich unheilbar sind. Damit kämpfe ich seit viereinhalb Jahren. Zum Glück sind beide nicht ansteckend und sind auch Gott sei Dank nicht tödlich. Nach meinem längeren Klinikaufenthalt im September mußte ich im Oktober erneut für einige Tage ins Krankenhaus. Krankheit A wurde für etwa sechs Monate aufgehalten aber Krankheit B wurde durch all den Streß wieder verstärkt. Leider ein Teufelskreis. Positiv: ich mußte mehrere Corona-Tests machen lassen um überhaupt in der Klinik aufgenommen zu werden und alle waren negativ!!! Im Frühjahr 2021 muß ich dann wieder in die Klinik.

Nun zum Heft: in der Schlussphase eines jeden Zyklus geht wie immer die Logik leider größtenteils flöten, der vormals übermächtige Gegner, hier die Cairaner, wandelt sich vom springenden Tiger in einen Bettvorleger. Wäre um die Station im Innern Xirashos oder früher um die THORA ein Paratronschirm aktiviert worden so hätte der ganze Plot natürlich nicht funktioniert. Seis drum, sollten die Cairaner sich absichtlich, warum auch immer, düpiert haben lassen so nehme ich diese Kritik natürlich zurück :-).

Ich hoffe, daß sich der Anknüpfungspunkt mit den Yllits in einem der folgenden Zyklen realisiert und Gucky endlich sein Volk findet! Ansonsten gebe ich dem Heft sehr gerne die Note 1+ denn es war wirklich spannend und nun ist der Retter des Universums endlich zurück. Dafür mein herzlicher Dank an die Expokraten!!!

Das meint der Autor zu seinem Roman:

Vierzehn Fragen an Michael Marcus Thurner zu seinem Band 3088

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